
Pressemitteilung
Arbeitgeber lehnen CDU-Pläne ab
Die Vorgabe, dass sich dieser Mindestlohn am Tariflohn der Zeitarbeit orientieren solle, sei – so Erlhöfer weiter - eine rein politische Vorgabe. „Lohnpolitik darf nicht zum politischen Spielball verkommen, zumal sich die Parteien praktisch ständig im Wahlkampf befinden“, warnt Erlhöfer. Zudem sei die geplante Orientierung am Zeitarbeitsniveau höchst willkürlich, da in den vergangenen Monaten auch mit DGB-Gewerkschaften niedrigere tarifvertragliche Löhne als in der Zeitarbeit vereinbart worden seien.
Regionale Unterschiede beachten
Nachvollziehbar sei der Wunsch, Lücken im Tarifsystem zu schließen. Dies könne freilich in Regionen, in denen kein Tarifvertrag für einzelne Branchen existiere, auch jetzt schon durch eine Kommission der Tarifparteien geschehen. Dabei seien aber zwingend regionale Unterschiede zu beachten, eine Unterscheidung zwischen Ost und West greife hier viel zu kurz. Löhne, die in wirtschaftlich starken Gebieten verkraftbar sein mögen, führten in strukturschwachen Regionen zu Arbeitslosigkeit. Das gelte insbesondere für Langzeitarbeitslose und Geringqualifizierte. „Die neuerliche Debatte um einen einheitlichen deutschen Mindestlohn ist überflüssig und kontraproduktiv“, so das Fazit von Dirk W. Erlhöfer. „Erst recht eignet sich das Thema nicht für Wahlkämpfe.“
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Ihre AGV Bochum Zeitung wurde gerade veröffentlicht! http://t.co/qiuYKShG ▸ Topthemen heute von @_verdi @dgb_news
18.05.2012, 13:09, von agvbochum -
@mearbeitgeber: Die Tarifverhandlung in Sindelfingen hat jetzt offiziell begonnen.
18.05.2012, 12:21, von agvbochum -
auch so, danke
@verdi_sprecher: @_verdi Ebenfalls ein schönes Wochenende! @verdi_Jugend @HolgerSchmidt @AGVBochum #ff
18.05.2012, 11:09, von agvbochum

